Virtual-Reality-Brille-Oculus Rift! Info zur neuen Hardware

VR-Brille Oculus Rift startet jetzt so richtig durch!

Seit einigen Jahren war von der VR die Rede. Entwickler und „Doom“-Schöpfer John Carmack und Oculus-Erfinder Palmer Lucky stellten die allererste VR-Oculus Rift bereits vor vier Jahren vor. Die Prototypen-Brille bestand aus weniger beeindruckendem Material(unter anderem eine handelsübliche Skibrille). Doch so wie sie aussah, so rechneten die Leute nicht im Geringsten mit so einem aussergewöhnlich tollen Ergebnis.  Seitdem hat sich einiges getan, was das Thema VR angeht. Die VR ist längst keine Träumerei mehr, sondern es gibt sie bereits in diversen Online-Shops und Gaming-Geschäften für jeden zu kaufen. Natürlich unter der Bedingung, dass das Portemonnaie mitspielt und die Verfügbarkeit gegeben ist.

Hier gibt es einige Details und Berichte zu dem aktuellen Gaming-Hype!

Zu allererst gehen wir erst einmal auf die Allgemeinen Daten ein, die sich z.b. bei der Oculus Rift“ und dem Konkurrenten „HTC Vive“ in nur wenigen Sachen unterscheiden und doch eine etwas auseinanderliegende Preisspanne aufweisen.

Vergleich der Oculus Rift & HTC Vive

 Oculus RiftHTC Vive
DisplaytechnologieOLEDOLED
AuflösungJe Auge 1080×1200 Pixel, insgesamt 2160×1200 PixelJe Auge 1080×1200 Pixel, insgesamt 2160×1200 Pixel
AnschlüsseHDMI, USB (2.0 und 3.0)HDMI, USB (2.0 und 3.0)
Bildwiederholungsrate 90 Hertz 90 Hertz
Sichtfeld110 Grad110 Grad
Gewicht470 Gramm555 Gramm
UVP bei Erscheinen699 Euro (exklusive Zoll & Versand)899 Euro
Empfohlene EingabegeräteXbox-One-Gamepad, One-Touch-Controller (verzögert sich; separat erhältlich)2xVive-Controller, Steam-Controller (separat erhältlich)

Die Oculus Rift erinnert nicht mehr an die zusammengebastelte Skibrille von vor vier Jahren. Seit der Übernahme von Facebook (für 2 Milliarden US-Dollar wohlgemerkt!) spricht die ganze Welt von der berühmten Rift. Das Design wirkt schlank und trotz protzendem Plastikanteil ist die Brille doch sehr stabil und hochwertig gebaut. Oculus verzichtete für das angenehme Gefühl beim Tragen auf Spaltmasse oder scharfe Kanten, was sehr zu unserem Ermessen ist. Sie sitzt gut und drückt auch nicht zu sehr auf das Gesicht, dennoch liegt sie eng an der Nase an sodass ein perfekter Blick in die virtuelle Spiele-Tour gegeben ist. Das mittlere sowie seitliche Halteband passt sich sehr gut an die entsprechende Kopfform an und sorgt somit für ein angenehmes Tragegefühl. Damit der Komfort noch etwas schöner wird gibt es noch eine Schaumstoff-Umrandung, die bei der Konkurrenz HTC Vive noch etwas großzügiger ausfällt. Damit ist es für speziellere Gesichtstypen mit markanteren Zügen eine bessere Variante. Der Oculus hätte ein wenig mehr Polsterung nichts abgetan.

Oculus Rift

Die Rift mit Schaumstoffumrandung, bequem aber es hätte noch bequemer sein können

Das Gesamt-Sichtbild der Rift

Im Großen und Ganzen hat die Rift so einiges zu bieten und arbeitet so wie die Vive mit 90 hertz Bildfrequenz, was sehr beeindruckend ist. Gaming Pc’s mit einer 980er GTX, sowie einem Intel-Core-i7 kommen da schon ins Schwitzen. Trotz alledem ist die Pixelrate etwas gering, bedeutet das in ruhiger Spiellage die einzelnen kleinen pixelframes zu sehen sind und so manche Spieler wahrscheinlich richtig Nerven werden. Naja die Brille gibt ja auch so wie die Vive eine Gesamt-Pixelanzahl von 2160×1200 Pixeln her(auf zwei Linsen jeweils 1080×1200).

Eine hochauflösendere Linse wäre dort also nicht verkehrt, macht die Brillen aber nur teurer. Ein weiterer Minuspunkt der Rift ist die Verstellbarkeit der Sichtabstände, sodass Brillenträger eines größeren Glases ohne Probleme spielen können. Normale Brillen sind hier noch möglich, jedoch ist es sehr unbequem. Die Dioptrin-anpassung fehlt hier leider komplett. Bei Samsung enthält die neu entworfene Gear VR dieses Feature.  Bei der Oculus Rift ist lediglich über einen Schalter der seitliche Augenabstand zu regeln. Das Sichtfeld der Oculus und der Vive beträgt 110 Grad. Die Kombination aus Gradzahl und Hertz verhindern eine Schlierenbildung beim zocken und die Übelkeit die bekannt ist.  Was wiederum positiv ins Bild fällt, die Rift hat ein Headset integriert. Dieses Headset kann ganz abgenommen oder zur Seite geschoben werden.

Spieleauswahl begrenzt, doch sehr stark umgesetzt

Wer sich die Vive oder die Rift zulegt kann bereits die ersten Spiele anzocken. Bei der Vive sowie der Oculus Rift gibt es zum Spiele-Start überwiegend Indie-Spiele und Technische Demos. Was bei der Vive hingegen an Spielen fehlt, macht die Oculus Rift klar besser im Thema anspruchsvolle Spiele-Titel.  In „Eve-Valkyrie“ klemmen sich die ersten Zocker auf der Couch hinter das Steuer eines Weltraumgleiters und liefern sich virtuelles Raum-Geballer, „Project-Cars“ schiesst sie hinter das Steuer eines Rennwagens und somit wird ein neues Spiele-Gefühl vermittelt. Extrem Realitätsnah und super spannend. Entwickelte Horror-Games wie „Dreadhalls“ sorgen für das nötige Grusel-feeling. In Dreadhalls werden dunkle Katakomben erkundet und dort begegnen wir fiesen und gruseligen Kreaturen. Also nichts für schwach gesinntes Blut.

Zurzeit bietet die Oculus Rift ca. 30 zum Teil exklusive Spiele-Titel an die sich in einer Preisspanne von ca. 5,99 – 59,99 US-Dollar bewegen!

Steuerung zurzeit noch unreizvoll

Die Oculus Rift beeinhaltet leider keine VR-Controller zusammen mit der Brille an, was bedeutet das man dabei hinterher mehr bezahlen muss.  Um das VR-Erlebnis komplett zu erleben, benötigt man die beiden Bewegungssensoren und es gibt an den beiden Geräten jeweils einen Trigger für den Zeigefinger, zwei Analogsticks und zwei Tasten. Doch die erforderliche Hardware soll erst in der zweiten Hälfte 2016 erscheinen – Kosten? Dazu wurde bis jetzt noch nichts weiteres bekannt gegeben.
Die Rift beinhaltet momentan den beigelegten Xbox-Controller und eine mit wenig Interaktion bestückte Fernbedienung, die danach dann durch die beiden Sensorik-Elemente abgelöst werden soll. Da wären wir nun bei den Konkurrenten HTC Vive. Diese beinhaltet aktuell die beiden Sensorik-Elemente, was den höheren Preis klar absichert. Für Rift Fans ist es eher unvorteilhaft, denn wer den Controller bereits besitzt zahlt unfreiwillig mehr.

Systemanforderungen für das VR-Erlebnis von Oculus Rift und HTC VIVE

Die Systemanforderungen für das coole VR-Erlebnis sind nicht ohne, denn alte PC’s haben hier definitiv keine Chancen das auszuhalten. Die VR-Spiele haben eine weitaus höhere Systemanforderung als herkömmliche Spiele. Das bedeutet das die PC-Zocker mit alter Hardware ganz tief in den Geldbeutel schauen müssen, um die neue Spiele-Attraktion geniessen zu dürfen. Was die Rift von der Vive in Sachen Anforderungen unterscheidet, sind lediglich die erforderlichen Anschlüsse sowie der Arbeitsspeicher.

 Oculus RiftHTC VIVE
ProzessorIntel i5-4590 oder AMD FX 8350Intel i5-4590 oder AMD FX 8350
GrafikkarteNvidia GTX 970 oder AMD R9 290Nvidia GTX 970 oder AMD R9 290
Arbeitsspeicher8 GB4 GB
Anschlüsse3xUSB (3.0) und 1xHDMI (1.3) oder DisplayPort (1.2)1xUSB (2.0 oder 3.0) und 1xHDMI (1.4) oder DisplayPort (1.2)
BetriebssystemWindows 7, Windows 8 und Windows 10Windows 7, Windows 8 und Windows 10

Oculus Rift gibt es für satte 699 Euro ohne Komponenten, ohne Versand & Zoll. Die Vive gibt es für 899 Euro, dabei sind aber die vorgesehen Komponenten, was die höhere Preisklasse und den geringen Unterschied berechtigt. Im März 2016 sollte die Auslieferung der Brillen bereits beginnen, doch der Termin wurde an viele Vorbesteller verschoben. Grund : Ein inzwischen behobener Komponentenmangel. Jetzt kann die Virtuelle Brille vorbestellt werden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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